Strandurlaub auf Sardinien

„Als Gott die Welt schuf, vergaß er versehentlich Sardinien. Als ihm dies auffiel, warf er einen Felsen ins Wasser und versammelte auf ihm die schönsten Dinge, die er bisher auf der Erde geschaffen hatte.“

(von Unbekannt)

Unseren diesjährigen Sommerurlaub haben wir auf Sardinien verbracht. Nachdem wir bereits ein Jahr zuvor im Rahmen unserer 6-wöchigen Italienreise auf dieser wunderschönen italienischen Insel waren, war für uns klar hier möchten wir unbedingt wieder hin. Um einen weiteren Teil der Insel und auch um ein weiteres Hotel kennenzulernen, haben wir zwei unterschiedliche Unterkünfte gebucht. Die ersten 10 Tage waren wir im Nordosten der Insel, die letzte Woche dann im Südosten der Insel.

Anreise & Unterkunft

Die Anreise erfolgte per Flugzeug von Hamburg nach Olbia. Der Rückflug von Cagliari aus zurück nach Hamburg. Um vom ersten Hotel ins zweite Hotel zu kommen, hatten wir einen Mietwagen gebucht. Dieser wurde uns zum einen Hotel gebracht und wir konnten ihn beim zweiten Hotel abgeben.

Das Hotel Resort & Spa Baia Caddinas, in welchem wir in der ersten Hälfte unseres Urlaubes waren, habe ich bereits in einem früheren Blogbeitrag vorgestellt. Im heutigen Beitrag werde ich deshalb nur über das wunderschöne 5 Sterne Hotel Falkensteiner Capo Boi berichten.

Hotelanlage

Das Falkensteiner Resort Capo Boi liegt direkt am Strand in der Nähe des Dorfes Villasimius an der Südostküste Sardiniens. Die Hotelanlage in schöner maurischer Architektur befindet sich in einem sehr hübschen Setting zwischen Meer und unberührter Natur. Es gibt viel Grün, Palmen und blühende Sträucher. Die Zimmer und Suiten sind über mehrere Häuser verteilt.

Die Hotelanlage ist von der Größe her recht überschaubar. Der Strand und die unterschiedlichen Pools sind von allen Unterkünften aus gut und schnell erreichbar, da alles sehr nah beinander ist. Sowohl an den Pools, als auch am Strand gibt es viele Liegen mit Sonnenschirmen. Neben einem kleinen Gym, gibt es noch diverse Sportplätze, ein Spa und ein paar Boutiquen. Ein Kinder- und Jugendclub mit vielen Aktivitäten ist ebenso vorhanden.

Zimmer & Suiten

Wir hatten uns für eine Unterbringung in einer „Familiensuite Garden“ entschieden. Eine Mitarbeiterin von Guest Relations hat uns zu unserer Suite begleitet und alles gezeigt. Die Koffer wurden direkt aufs Zimmer gebracht. Das Hotelzimmer war ungefähr 45m2 groß, mit Balkon, von welchem man aus das Meer zumindest von weitem erkennen konnte. Das Dekor war sehr stilvoll und harmonisch. Die Betten sehr bequem und selbst das Zustellbett war mit einer dicken Matratze ausgestattet.

Auf dem Zimmer wartete ein kleiner Willkommensgruß, ein Strandbeutel mit Flip Flops und stilles Wasser. Das Zimmer wurde täglich gereinigt, jeden Abend wurden neue Wasserflaschen ins Zimmer gebracht und die Frottierwäsche gewechselt.

Bilder von den Zimmern und Infos zu den unterschiedlichen Zimmerkategorien findet ihr hier.

Restaurants & Bars

Das Frühstück und Abendessen wurde im Rahmen der gebuchten Halbpension im Restaurant Artigiani im Haupthaus eingenommen. Es gab genügend Sitzmöglichkeiten und so konnte man sowohl drinnen als auch draußen auf der Terrasse essen. Morgens gab es eine freie Sitzplatzwahl, abends bekam man einen Tisch zugewiesen. Von der Terrasse konnte man einen herrlichen Blick aufs Meer genießen. Sowohl Frühstück als auch Abendessen war in Buffetform, wobei man hier anmerken darf, dass die Buffets wirklich hervorragend und Top Qualität waren. Abends gab es jeweils Live-Cooking Stationen und so konnte man zusehen wie die Gerichte zubereitet wurden. Die Wartezeiten hielten sich in Grenzen auch wenn der Andrang bei Gerichten wie frisch zubereiteten Meeresfrüchte-Spaghetti teils etwas länger waren.

Zusätzlich zum Hauptrestaurant gibt es das Kento Bay Restaurant, die Botega del Gelato & Pizza sowie die Sudoki Raw Bar & More. Tagsüber von ca. 10 bis 18 Uhr hatte man auch die Möglichkeit Getränke und Essen direkt an den Liegestuhl am Strand liefern zu lassen.

Die Kleiderordnung in den Restaurants ist Casual Chic. Auch kurze Hosen sind bei Herren erlaubt und kein Problem. Generell ist alles sehr ungezwungen und relaxed im Hotel, was den Aufenthalt sehr entspannt macht.

Entspannung und Sport

Es gibt ein kleines Gym, ein Spa, einen Tennisplatz, einen Volleyballplatz und einen Tischtennistisch. Zudem gab es über den Tag verteilt ein gutes Angebot an Fitness- und Entspannungskursen wie Yoga, Pilates, Walking, Zirkeltraining und Aqua Gym. Besonders cool, aber auch sehr anstrengend war Hydro Bike – das war quasi Spinning im Wasser.

Weißer Sandstrand und klares Wasser

Die Hotelanlage verfügt über einen privaten Strandabschnitt in einer hübschen Bucht. Der weiße, feine Strand und der Blick auf das kristallklare Wasser sorgen für erholsame Stunden am Meer. Im Meer lässt es sich herrlich planschen und schwimmen.

Die Liegen am Strand waren bequem, Strandtücher wurden von den Rettungsschwimmern ausgeteilt und konnten auch tagsüber ausgewechselt werden. Es gab kein Gedränge bei den Liegen. Die Liegen in den ersten beiden Reihen konnten gegen einen Aufpreis reserviert werden. Am Strand konnte man Tretboote, SUPs und Motorboote mieten. Wir hatten diesen Service allerdings nicht genutzt.

Poolanlagen

Verschiedene Pools bieten ausreichend Möglichkeiten für Schwimmer und Nichtschwimmer. Vom runden Infinitypool aus genießt man einen herrlichen Blick auf den Strand und das Meer. Bei allen Poolbereichen gibt es genügend Liegemöglichkeiten und Sonnenschirme. Rettungsschwimmer sind ebenfalls vor Ort.

Abendstimmung

Die Stimmung am Abend war einfach wundervoll und sorgte immer für einen schönen Abschluß nach einem erholsamen Tag am Strand. Der Blick von der Terrasse aus auf das Meer und den Abendhimmel war wirklich herrlich. Nach dem Essen konnte man noch einen Cocktail in der Bar genießen, der Live-Musik zuhören oder einen kleinen Spaziergang auf dem Hotelgelände machen.

Unser Fazit

Alles in allem ein sehr schönes 5*-Hotel mit einem einigermaßen fairen Preis-/Leistungsverhältnis. Die Hotelangestellten waren sehr freundlich. Besonders der Conciergeservice und die Rettungsschwimmer am Strand waren sehr aufmerksam und hilfsbereit. Kleine Annehmlichkeiten, die man in einem 5*-Hotel auch erwartet, waren teils vorhanden. Wir können uns gut vorstellen, einen weiteren Urlaub im Falkensteiner Resort Capo Boi zu verbringen.

Kleiner Tipp: Da die Preise je nach Saison recht stark variieren, lohnt es sich diese ein wenig zu beobachten und sich auch für das Treueprogramm (Spirit Club) von den Falkensteiner Hotels und Residences anzumelden.

Mehr Infos zum Hotel

Hotel Falkensteiner Resort Capo Boi (5*)

Maurische Architektur, üppiges Grün und eine hochwertige Küche, die lokale und exotische Einflüsse vereint. Das Falkensteiner Resort Capo Boi ist ein Fleckchen Paradies im Meeresschutzgebiet Capo Carbonara, umgeben von unberührter Natur. Ein privater weißer Sandstrand und die leuchtende Farbpalette des Meeres verzaubern Urlaubende jeden Alters.

Hier geht’s zum Hotel

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